Rhombusleisten aus Weißtanne
Weißtanne (botanisch Abies alba, oft auch schlicht Tanne genannt) wächst bevorzugt in mitteleuropäischen Gebirgslagen und erreicht nach DIN EN 350 wie Tanne allgemein die Dauerhaftigkeitsklasse 4 (wenig dauerhaft). Sie ist harzfrei, hell und gleichmäßig gewachsen – für den dauerhaften Außeneinsatz als Rhombusleiste ist eine zusätzliche Behandlung oder konsequenter konstruktiver Holzschutz sinnvoll.
Eigenschaften des Holzes
Weißtanne stammt typischerweise aus höheren, kühleren Lagen, was zu einem gleichmäßigen, feinjährigen Wuchs führt. Das Holz ist hell, harzfrei und im Vergleich zu Fichte oft etwas gleichmäßiger in der Struktur. Diese Eigenschaften machen es besonders gut für Anstriche geeignet, da keine Harzaustritte die Oberfläche stören.
Dauerhaftigkeit und Einsatzbereiche
Wie Tanne allgemein liegt auch Weißtanne nach DIN EN 350 bei Dauerhaftigkeitsklasse 4. Für Rhombusleisten im dauerhaften Außeneinsatz empfiehlt sich daher entweder eine Holzschutzbehandlung oder eine besonders sorgfältige konstruktive Umsetzung mit ausreichender Hinterlüftung, um Staunässe zu vermeiden.
Optik und Vergrauung
Unbehandelt vergraut Weißtanne gleichmäßig zu einem silbrig-grauen Farbton. Die harzfreie, gleichmäßige Oberfläche nimmt Öle und Lasuren besonders homogen auf.
Pflegeaufwand
Ohne zusätzliche Behandlung ist mit einer begrenzten Nutzungsdauer im direkten Witterungseinfluss zu rechnen. Wer die Nutzungsdauer verlängern möchte, sollte auf eine Holzschutzbehandlung oder konsequente konstruktive Maßnahmen setzen.
Preis-Einordnung
Weißtanne bewegt sich preislich in einer ähnlichen, eher niedrigen Spanne wie Fichte und Tanne – eine der günstigeren Optionen im Nadelholz-Segment.
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Redaktion Holz Service 24
Herausgeber & fachliche Prüfung · Holz Service 24 GmbH
Quellen: DIN EN 350, Informationsdienst Holz, eigene Fachredaktion.